Das Unbehagen im Hafen

jokinen

 

„Das Unbehagen im Hafen“ist die Publikation über eine Kartierung der Hamburger Künstlerin HMJokinen.
Jokinen befasst sich bereits seit über zehn Jahren künstlerisch/performativ mit Hamburgs Kolonialgeschichte und ihren Spuren im öffentlichen Raum. Dass diese Spuren nicht nur ein unreflektiertes historisches Erbe sind, sondern sich auch in dem Vorzeigeprojekt europäischer Stadtentwicklung – in der  Hamburger Hafen City – fortsetzen, ahnen wohl auch wir, wenn wir durch diese neu gezogenen Straßenschluchten gehen und uns merklich seltsam zumute wird. Diesem Unbehangen ist Jokinen in einem Mapping-Projekt nachgegangen. Sie hat fotografisch dokumentiert, an welchen Stellen das Kolonialerbe sich ungebrochen einschleicht, etwa in Form stolzer güldener Prunklettern an den Fassaden der neuen Gebäuden im Überseequartier. Die Publikation dokumentiert zunächst das Scheitern eines von ihr vorgeschlagenen und von der Kulturbehörde bereits zur Förderung bewilligten Kunstprojekts. Die Künstlerin wollte die neokolonialen Zeichen im Überseequartier konfrontieren mit großen Transparenten, auf denen signierte Schuhspuren von geflüchteten Menschen zu sehen sind. Während Waren schnell, sicher und zuverlässig nach Hamburg kamen und kommen, müssen sich Menschen, die flüchten, gefährlichen Routen und Verkehrsmitteln anvertrauen. Aus dem Scheitern heraus entstand die Publikation als eine fotografische Erkundung, die koloniale Spuren in der HafenCity und Umgebung verortet.  Im Innenumschlag eine charmante handgezeichnete Kartierung, auf der Figuren von westafrikanischen Waldgeistern als Besucher_innen im Hamburger Stadtraum erscheinen. (Stef.Engel)

Bei Interesse stellt Bildwechselgern den Kontakt zu HMJokinen her.
Die Künstlerin bietet auch postkoloniale Stadtrundgänge
www.afrika-hamburg.de/PDF/afrikahamburgPostkolonialeRundgaenge.pdf

english version

„Das Unbehagen im Hafen“ (“The Harbour and Its Discontents”) is a publication about an artistic mapping in Hamburg’s gigantic city development project HafenCity. Since more than ten years the artist HMJokinen has been working in Hamburg’s public space with colonial and neocolonial vestiges. She has reacted at the ignorance of official authorities in charge of colonial street names and further problematic memorials. While old and new places and buildings in Hamburg and especially in its Europe-wide famous HafenCity still celebrate world conquerors, colonial merchants as well as colonial trade and its commodities, the artistic process of dismanteling obvious vestiges can help to read the urban space in a new way.  Jokinen’s publication is a photographic mapping locating the questionable spots. It includes a charming hand drawn map of the area which also depicts Westafrican figures of forest spirits as visitors in Hamburg’s city space.
If you want to get in contact with HMJokinen, please inform bildwechsel:
You can join her postcolonial city tours, also in English:
www.afrika-hamburg.de/PDF/afrikahamburgPostkolonialeRundgaenge.pdf

 

 

Leave a comment

Filed under Uncategorized

alle neuzugänge … eingestellt im dezember 2015 vielen herzlichen dank!

zanele muholi: faces and phases 2006-2014
zanele muholi
danke / thanks: antke engel

frankfurt lodz
ewa bloom kwiatkowska
danke an die künstlerin
many thanks to the artist

the sculpture of louise nevelson: constructing a legend
(jewish museum)

brooke kamin rapaport
lone hoyer hansen: sculpture 1980-2005
lone hoyer hansen
schiaparelli & prada impossible conversations
andrew bolton
danke / thanks: stef. engel

kiki de montparnasse
catel
danke / thanks: stef. Engel

“lieber geld”
kyung-hwa choi-ahoi
danke an die künstlerin
many thanks to the artist

gender check femininity and masculinity in the art of eastern europe
bojana pejić
Pipilotti Rist Komm Schatz, wir stellen die Medien um und fangen nochmals von vorne an
hans-peter wipplinger
technologies of gender essays on theory, film, and fiction
teresa de lauretis
kunstszene hamburg, ilse mahns-techau
ilse mahns-techau
second life metamorphosis insectorum surinamensium
[to accompany the exhibition “second life. metamorphosis insectorum surinamensium revisited”, september 06, 2013 to february 23, 2014, museum wiesbaden]
frits de coninck; joos van de plas; museum wiesbaden
danke / thanks: stef. engel

body of work
fak
danke an die künstlerinnengruppe fak
thankyou to the women artists’ group fak

die kunst des alterns
cordelia marten

unterwegs, pinselzeichnungen dorothee wallner 2009-2011
susanne amatosero
danke / thanks: susanne amatosero

point of view – der standpunkt der aufnahme: perspectives of political film
tobias hering
danke / thanks: dagmar brunow

art and queer culture
catherine lord
fazal sheikh: ladli
fazal sheikh
danke / thanks: stef. engel

mitra tabrizian: beyond the limits
homi bhabha
danke / thanks: stef. engel

animation sketchbooks
laura heit
danke / thanks: stef. engel

hamburger filmemacher_innen im gespräch. werkinterviews filmkunst (Beiträge zur Hamburger Film- und Fernsehgeschichte)
ann kimminich/anja ellenberger/marianne von deutsch/claudia willke
danke / thanks: claudia willke

billy : ein künstlerbuch
kate traumann steinitz
danke / thanks:  stef. engel

bettina flitner : mitten ins herz : reportagen & installationen
bettina flitner
danke / thanks: stef. engel

abisag tüllmann, 1935-1996 : bildreportagen und theaterfotografie
abisag tüllmann
toni schmale superego
ngbk
danke / thanks: ngbk

Leave a comment

Filed under Uncategorized

toni schmale superego

toni schmaletoni schmale superego
von neue gesellschaft für bildende kunst

katalog zu der ausstellung in der ngbk, berlin, 28.11.2015-24.1.2016

Der künstlerisch aufwändig gestaltete, zweisprachige, kleine katalog bietet einen umfassenden einblick in die skulpturalen werke der künstlerin, filmerin und performerin und ex-frauen-fußball-nationalspielerin. Texte von Christin Lahr, Stefanie Seibold und Silvia Eibelmayr stellen die maschinenartigen in einen größeren gesellschaftlichen kontext, studioaufnahmen sowie ein interview mit der künstlerin gewähren einblick in die entstehungsprozesse.

Elaborate artist’s book/catalogue to accompany the Berlin exhibition of her work: a profound insight to the work process and motivation of the artist, filmmaker, performer and former member of the german national women’s football team.

danke an ngbk

Leave a comment

Filed under Uncategorized

Thank you Karin Mack

vielen dank an karin mack für die übergabe ihrer kataloge an die bildwechsel-archive

Thank you to Karin Mack for the lovely donation of four catalogues on her work  …
Karin Mack Nahe Ferne - Ferne Nähe
Räume Des Selbst
Nahe Ferne – Ferne Nähe
Stück für 2 Kameras
Styx

Karin Mack Raume Des Selbst

Leave a comment

Filed under Uncategorized

Queensize

Thank you to the Olbricht Collection for:

queen size

Queensize – Female Artists from the Olbricht Collection
Autoren: Nicola Graef, Claudia Olbricht, Thomas Olbricht, Julia Rust

“Queensize” ist der Katalog zu der gleichnamigen Ausstellung im “me Collectors Room” der Sammlung Olbricht in Berlin, die dort bis Ende August 2015 und im Frühjahr 2016 im Museum Arnhem zu sehen ist .

Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in die in der Sammlung Olbricht vertretenen Künstlerinnen (40 Prozent der gesamten Sammlung), darunter so bekannte Namen wie Louise Bourgeios, Cindy Sherman und Marlene Dumas, aber auch eine Vielzahl jüngerer oder teilweise wenig bekannter Künstlerinnen. Alle Werke sind in dem durchgehend zweisprachig deutsch/englischen Katalog in sehr guter Druckqualität und ansprechender Größe reproduziert. So spiegelt der Katalog die Ausstellungsstücke in ihrer medialen Vielfalt und die Ausstellungsstruktur mit den drei thematischen Einheiten: Vom Werden, Vom Sein und Vom Sterben, gut wider und man schreitet quasi noch einmal durch die repräsentativen Räume des me Collectors Rooms.

In einem kurzen Vorwort von Thomas Olbricht selbst erhält man Einblick in die Hintergründe seines Sammelns und die Kuratorin Nicola Graef stellt Schlüsselwerke der Ausstellung vor. Besonders hervorzuheben ist aber ein pointiertes Interview, das die Kuratorin mit der Bestsellerautorin Siri Hustvedt über gesellschaftliche Machtverhältnisse, Feminismus und Frauenbilder heute, und die Position von Frauen in der Kunstwelt und Kunstgeschichte und ihre künstlerischen Ausdrucksmittel geführt hat. Viele der präsentierten Künstlerinnen haben einen kurzen Fragebogen zu ihrer Arbeit und ihrem Selbstverständnis als Künstlerin – teilweise sogar recht ausführlich – beantwortet. Diese bilden in ihrer teilweise ganz individuellen Gestaltung einen abwechslungsreichen Anhang und erlauben einen ungewöhnlichen Blick auf ihre Künstlerinnenpersönlichkeit.

“Queensize” is the catalogue to the exhibtion of the Olbricht Collection, Berlin, focussing on a number of the female artists in the collection. The catalogue is both in German and English, with excellent reproductions of the displayed works and an interesting interview about women in society, in the arts and feminism today.

Leave a comment

Filed under Uncategorized

Metamorphosen. Künstlerinnen in Hamburg ; Gezeichnete. Menschen vor Gericht; Die Werkgruppe Schnaken: Ein Künstlerbuch

Thank you to Dölling&Galitz for the following donations

Künstlerinnen in HamburgMetamorphosen. Künstlerinnen in Hamburg von Ursula Meyer-Rogge

Eine exzellente Übersicht über das Schaffen Hamburger Künstlerinnen – an excellent perspective on women artists in Hamburg.

Anna Oppermann, Hanne Darboven, Sigrid Sigurdsson, Maria Fishan, Cornelia Sollfrank, Annette Wehrmann u. a. m.

Gezeichnete. Menschen vor Gericht von Christine BöerChristine Böer

1707_US-Lili-Schnaken.inddDie Werkgruppe Schnaken: Ein Künstlerbuch von Lili Fischer

Leave a comment

Filed under Dölling&Galitz, Publishers

the soundtrack of “The missing M” music by ulrike haage – one copy of an exclusive small CD edition

das verschundene mvielen dank an ulrike haage für die übergabe der neuen cd mit dem meditativ-hypnotischen soundtrack zu maria hemmleb’s neuesten film “das verschwundene m

many thanks to ulrike haage for donating her new cd to the bildwechsel archives – the hypnotic / meditative soundtrack to maria hemmleb’s new film: “das verschwundene m / the missing m

Leave a comment

Filed under Uncategorized